PSA: Angebote kommen in der Regel VOR der Unterschrift!

Die besten Witze schreibt ja das Leben. So wollte man mit mir heute einen persönlichen “Beratungstermin” vereinbaren, um mir ein Finanzprodukt anzubieten.
Da ich an diesem speziellen Finanzprodukt grundsätzlich kein Interesse habe, habe ich das freundlich, aber deutlich kommuniziert. Da ich aber auch nicht allwissend und unfehlbar bin, hätte ich mir das Angebot durchaus mal angeschaut – wenn man es mir schriftlich zukommen lässt. Vielleicht irre ich mich ja auch und will das eigentlich doch machen.

Zusammenfassung der Antwort: man schickt mir ein Beratungsprotokoll, wenn ich das ausfülle und unterschreibe gibt es ein Angebot, das ich mir anschauen kann.

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Sicherlich gibt es da draussen ganz tolle Angebote. Vielleicht gehört Ihres auch dazu. Da Sie mich nun schon ausfindig gemacht haben, können Sie mir Ihr Angebot gerne zur Begutachtung vorlegen. Ich werde dieses dann bei nächster Gelegenheit in Ruhe prüfen und bei Interesse oder Unklarheiten auf Sie zurück kommen.
Ich werde jedoch nicht durch irgendwelche Reifen springen. SIE sind auf MICH zugekommen, SIE müssen liefern.
Schon gar nicht werde ich Ihnen im Voraus eine Unterschrift leisten, noch dazu für eine Bestätigung, die Sie von jeglicher Verantwortung für besagtes Finanzprodukt befreit, FALLS ich mich doch für einen Abschluß entscheide.

Wie kann ich denn kontrollieren, wenn es doch zu einer Beratung kommt, dass das richtige Beratungsprotokoll archiviert wird? Eventuell mit wichtigen Gesprächsnotizen? Und nicht die Carte Blanche, die ich heute unterschreiben soll?

Eben, gar nicht. Und darum kann meine Antwort auf dieses “Angebot” auch nur eine sein:

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