Warum man Daten besser gar nicht erst erheben sollte.

Gerade ja mal wieder aktuell im Rahmen der Diskussion(en) um Corona / Covid: Daten sammeln für den guten Zweck. Natürlich pseudonymisiert und nur temporär, bla blubb.

Erfahrungsgemäss muss ich sagen: das klappt nicht. Gerade heute wieder in anderem Kontext bestätigt bekommen: vor Jahren habe ich für meinen damaligen Arbeitgeber am Aufbau eines neuen Standortes mitgeholfen – eigentlich ein Umzug, aber wir brauchten halt alles neu. Damals wurde ich als IT-Ansprechpartner vor Ort benannt, für so Firmen wie beispielsweise unseren Telekommunikationsanbieter. Das blieb auch noch eine Weile alles richtig so, bis ich ein paar Jahre später die Firma und meinen Wohnort wechselte.

Das ist jetzt etwa 5 Jahre her. Seitdem erhalte ich so ein Mal pro Jahr Anrufe von Technikern unseres Telekommunikationsanbieters mit Fragen zur Infrastruktur dieses Standortes – wo der Anschaltraum zu finden ist, beispielsweise. Oder ob ich mal ne Tür öffnen kann usw.
Heute kam mal wieder so ein Anruf, und die Art der Anfrage offenbarte auch gleich Geschäftsinterna – vielleicht längst bekannt, mich gehts aber trotzdem nix an.

Jedes Mal bitte ich natürlich darum meine Daten zu streichen. Bisher erfolglos. Wenn das also selbst bei Daten nicht klappt, wo eigentlich alle Seiten ein Interesse daran haben dass da die richtigen Daten drinstehen – wie soll das erst bei Daten sein wo jemand ein Interesse daran hat, die Daten trotzdem zu behalten?

Das klappt eben einfach – nicht. Und deswegen sollte man es trotz aller guten Absichten einfach lassen.

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